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Götz George als 'Schimanski' in der Folge: 'Tod in der Siedlung' © Colonia Media/Uwe Stratmann
Colonia Media

Götz George dreht wieder neuen Schimanski: „Schuld und Sühne“ (AT) ist die 16. Folge der erfolgreichen WDR/ARD-Reihe

[22.02.2010]

In Köln haben am 23. Februar die Dreharbeiten zu einer neuen Folge der WDR/ARD-Reihe „Schimanski“ begonnen. „Schuld und Sühne“ heißt der Fall, in dem Schimanski (Götz George) auf eigene Faust den Selbstmord des Sohnes einer langjährigen Freundin aufklären will und auf einen Sumpf aus Korruption und weiteren illegalen Machenschaften unter Duisburger Polizisten in einem sozialen Brennpunkt stößt. Das Buch schrieb Jürgen Werner („Zivilcourage“, „Schimanski - Schicht im Schacht“), die Regie führt Thomas Jauch („Tatort - Lastrumer Mischung“, „Schimanski - Schicht im Schacht“). Produziert wird diese Folge von der Colonia Media (Produzentin: Sonja Goslicki) im Auftrag des WDR (Redaktion: Wolf-Dietrich Brücker) für das Erste. Neben dem festen Cast um Götz George, Chiem van Houweninge, Julian Weigend und Denise Virieux sind auch die Nebenrollen mit Hannes Jaenicke, Ulrike Kriener, Bernd Tauber und Johann von Bülow hochkarätig besetzt.

Die Geschichte: Der Selbstmord von Oliver Hoppe (Jan Pohl), dem Sohn von Sonja (Ulrike Kriener), einer langjährigen Freundin von Schimanski und Inhaberin einer Eckkneipe, in der gern Polizisten verkehren, lässt dem alten Haudegen keine Ruhe. Oliver ist ein engagierter und selbstbewusster junger Mann gewesen – warum sollte er sich umbringen? Vor einem halben Jahr erst hatte er die Polizeiakademie verlassen und seinen Dienst angetreten. Doch in den letzten Monaten, erzählt seine Mutter, sei er wie ausgewechselt gewesen, er habe sich zunehmend abgekapselt. Es schien, als habe es Probleme mit der Arbeit gegeben, aber Oliver wollte nicht darüber sprechen.

Als kurz darauf die Leiche einer aus Rumänien stammenden Prostituierten im Rhein gefunden wird, wittert Schimanski einen Zusammenhang. Und er soll Recht behalten: Offenbar hatte Oliver Kontakte zum Drogen- und Prostituierten-Milieu. Aber anscheinend war er nicht der einzige … Schimanski erfährt, dass Olivers Revier bereits seit längerem in den Fokus interner Ermittlungen geraten ist. Man habe bei Drogengeschäften weggesehen oder vor Razzien gewarnt, heißt es. Kaum zu glauben, dass Oliver da mitgemacht haben soll!

Doch die Stimmung auf dem Revier spricht für sich: Die ständige Konfrontation mit dem sozialen Elend, die vielen Überstunden und der mangelnde Respekt innerhalb der Bevölkerung – all das zehrt an Kraft und den Nerven der Polizeibeamten, untergräbt ihre Moral und schafft offenbar die Grundlage für Eigennutz und Korruption. Man mag über Schimanskis ungewöhnliche Ermittlungsmethoden denken wie man will, aber auf solche Dinge hätte er sich nie eingelassen. Welche Rolle spielt der zweilichtige Polizist Günther Patzak (Hannes Jaenicke), welche die Hauptkommissare Hinz (Bernd Tauber) und von Rüden (Johann von Bülow)?

Hänschen (Chiem van Houweninge) und Hunger (Julian Weigend) weigern sich zunächst, die Gerüchte um korrupte Polizisten im Revier ernst zu nehmen. Vor allem Hunger reagiert wieder einmal auf Schimanskis Alleingang genervt. Doch dieser geht unbeirrt seinen Weg – er fühlt sich moralisch verpflichtet dazu, Olivers Selbstmord aufzuklären.

Die Dreharbeiten in Köln und Duisburg dauern bis voraussichtlich 25. März. Es ist die 16. Folge mit Götz George als unabhängiger Ermittler, der sich unverändert für mehr Gerechtigkeit und Moral in der Gesellschaft einsetzt, und es ist das insgesamt 45. Mal, dass Schimanski die berühmte Schmuddeljacke überzieht.

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