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Götz George und sein 16. Fall in der WDR/ARD-Reihe „Schimanski“

[24.01.2011]

Am Sonntag, den 30. Januar zeigt das Erste zur Primetime eine neue Folge aus der Reihe „Schimanski“, die wieder von der Colonia Media (Produzentin: Sonja Goslicki) im Auftrag des WDR (Redaktion: Wolf-Dietrich Brücker) für das Erste produziert wurde. „Schuld und Sühne“, so der Titel, ist die 16. Folge der Reihe – insgesamt zieht Schimanski, die "Tatorte" eingerechnet, zum 45. Mal die berühmte Jacke an.

Um Korruption unter Polizisten, ausgerechnet in Schimanskis früherem Revier, geht es in diesem Fall, der aus der Feder von Jürgen Werner stammt und von Thomas Jauch inszeniert wurde. Obwohl längst in Rente, kann der Exbulle das Schnüffeln nicht lassen. Der angebliche Selbstmord des jungen Polizisten Oliver Hoppe, Sohn von Schimanskis alter Freundin, der Kneipenwirtin Sonja (Ulrike Kriener), lässt ihn nicht los. Die Gerüchteküche brodelt, es heißt, im Revier würden einige Polizisten die Hand aufhalten und bei Drogengeschäften wegsehen oder vor Razzien warnen. Der tote Polizeibeamte gehörte offensichtlich dazu. Aber wurde er freiwillig korrupt? Als die Leiche einer aus Rumänien stammenden Prostituierten im Rhein gefunden wird, wittert Schimanski einen Zusammenhang. Dem frustrierten, zwielichtigen Streifenpolizisten Patzak (Hannes Jaenicke) passt es gar nicht, dass Schimanski verdeckte Recherchen anstellt. Auch die anderen Kollegen fühlen sich vom ehemaligen Duisburger Kommissar kontrolliert.

Schimanski, inzwischen 72 Jahre alt, zeigt in diesem Krimi einmal mehr, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört, obwohl ihn seine Exkollegen gern „Scheißrentner“ schimpfen und Hunger (Julian Weigend) die Kaffeepausen mit Hänschen (Chiem van Houweninge), inzwischen auch in die Jahre gekommen, als „Rentnertreff“ belächelt. Schimanski stört das nicht, vielmehr geht er mit seinem Alter mit Selbstironie und Humor um. „Körperlich präsent ist er noch immer, er kann noch immer über den Asphalt rollen und auch noch immer zuschlagen, wenn er will, aber das passiert natürlich alles langsamer und nicht mehr mit der Wucht wie vor zehn Jahren“, sagt Götz George über seine Figur, die er das erste Mal vor 30 Jahren spielte, und die er „noch immer sehr mag“. Und so fährt er noch immer mit einem alten Citroen durch die Gegend, ernährt sich von Currywurst und fühlt den Menschen auf den Zahn. Hannes Jaenicke, der bei seinem ersten Film überhaupt („Abwärts“) gemeinsam mit Götz George vor der Kamera stand, nennt den Charakterdarsteller „meinen filmischen Ziehvater“.

In weiteren Rollen dieser „Schimanski“-Episode sind Denise Virieux, Matthias Komm, Daniela Schulz, Bernd Tauber, Johann von Bülow, Jan Pohl, Arnel Taci und Anja Antonowicz zu sehen. Gedreht wurde in Köln, Duisburg und Umgebung.

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