label 131 - Talente bei Colonia Media

Mit dem Label 131 hat die Colonia Media eine eigene Unit für die Zusammenarbeit mit jungen FilmemacherInnen eingerichtet. Sie begleitet z.B. die Abschlußfilme von talentierten JungregisseurInnen und -autorInnen und unterstützt ihren Berufseinstieg durch Debut-Agreements für die ersten großen Produktionen. 

Im Mittelpunkt des Debütfilms Prinzessin stehen die 18jährige Russlanddeutsche Katharina und ihre Mädchengang. Das Buch zu dem Film hat Birgit Grosskopf (dffb-Absolventin) geschrieben, die auch Regie führt. Kurz vor Silvester streift die Clique durchs Viertel und begegnet der Monotonie ihres Lebens am Rande einer deutschen Großstadt mit Aggression und Gewalt. Als Katharina sich aus dieser Freundschaft lösen will, eskalieren die Ereignisse. 

In dem Film Der freie Wille erzählt Matthias Glasner, der mit Jürgen Vogel das Buch geschrieben hat, und auch Regie und Kamera führt, die Geschichte von Theo, der nach 12 Jahren Maßregelvollzug versucht im "normalen" Leben Fuß zu fassen. Die Hauptrollen spielen Jürgen Vogel und Sabine Timoteo. 

Salamander, der erste Film, der unter dem Label 131 produziert wurde, ist bereits erfolgreich auf den Internationalen Hofer Filmtagen präsentiert worden. Er lief außerdem als einer der wenigen deutschen Beiträge mit großem Erfolg auf der Berlinale. Barbara Gebler führte bei diesem Spielfilm Regie. 

In der Dokumentation Sainkho, die in London, Rom und der Tuva gedreht wurde, portraitiert Erica von Moeller eine tuvinische Obertonsängerin und folgt den Klängen ihrer fremdartigen und faszinierenden Musik.

Das Six-Pack-Projekt Karamuk erzählt die Geschichte von Johanna, die mit 17 Jahren erfährt, dass ihr leiblicher Vater Türke ist.

Paralleluniversen ging bei den 49. Internationlen Kurzfilmtagen in Oberhausen (01. - 06.05.2003) gleich in zwei Kategorien ins Rennen: als einziger deutscher Beitrag lief der Film im internationalen Wettbewerb und trat parallel dazu im deutschen Wettbewerb an.