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Schimanski: Asyl

Im Wettbewerbskontingent "Spezial" wurde Edward Berger (Regie) für das Entdecken neuer Aspekte an vertrauten Figuren durch eine ungewöhnlich eigene Bildsprache und Erzählweise im Film "Schimanski: Asyl" für den Adolf Grimme Preis 2003 nominiert.

In Tschetschenien kostet das Ticket für die Flucht nach Westeuropa tausende von Dollar. Immer wieder verkaufen ganze Familien ihr Hab und Gut, um sich dann einem LKW-Fahrer, der sie in seinem Kühltransporter versteckt und über mehrere Grenzen bis nach Deutschland bringt, anzuvertrauen. Einer dieser Transporte strandet. Die Duisburger Kripo findet den Trailer auf einem Autobahnrastplatz, von dem Fahrer keine Spur. Bis auf den jungen Attila, der vor den Sanitätern davonläuft, sind alle Flüchtlinge erstickt.

Schimanski entdeckt Attila und empfindet sofort große Sympathie für den vom Krieg gezeichneten Jungen. Auf Bitten von Kriminalhauptkomissar Hunger nimmt er den Auftrag an, undercover als LKW-Fahrer bei der Schlepperorganisation mitzuarbeiten. Schimanski stößt auf einen Verbrecherring, dessen Rücksichtslosigkeit viel mit dem grausamen Krieg und dem Verlust jeglicher Gesetze und Moralvorstellungen in Tschetschenien zu tun hat. Der Krieg kommt nach Duisburg ...

Produziert von:   Colonia Media Filmproduktions GmbH
Produziert für:   WDR
Gefördert von:   Filmstiftung NRW
Produzent   Sonja Goslicki, Dr. Georg Feil
Autor   Horst Vocks
Regie   Edward Berger
Produktionsleitung   Pit Krause
Kamera   Oliver Bokelberg
Redaktion   Wolf Dietrich Brücker, WDR
Darsteller   Götz George, Julian Weigend, Chiem van Houweninge, Denise Virieux, Sebasian Urzendowsky, Ekaterina Medvedewa, Samuel Fintzi, Valentin Platareanu u.a.
Produktionszeit   11.06.2002 bis 16.07.2002
Erstausstrahlung   08.12.2002 20:15 Uhr Das Erste
6,2 Mio/ 17,7% (ab 3)
Länge   90 Minuten
Drehort   Köln, Duisburg und Umgebung
Pressekontakt   Gitta Deutz-Zaboji
02205 / 919 82 84
02205 / 91 24 78